Kognitive Verzerrungen
Kognitive Verzerrungen sind systematisch verzerrte Denkmuster, die die Wahrnehmung der Realität verfälschen — identifiziert von Aaron Beck und erweitert von David Burns. Sie sind automatisch, überzeugend und dysfunktional: Sie erzeugen negative Emotionen und schlecht angepasstes Verhalten.
Zu den wichtigsten Verzerrungen zählen: Schwarz-Weiß-Denken (Polarisierung), Katastrophisierung, Übergeneralisierung (ein negatives Ereignis bedeutet „immer"), mentaler Filter (nur auf das Negative achten), Abwerten des Positiven, Gedankenlesen (annehmen, was andere denken), Zukunftsvorhersage (das Schlimmste erwarten), Über- oder Untertreibung, emotionale Beweisführung („ich fühle es, also ist es wahr"), Personalisierung (sich für etwas verantwortlich machen, das nicht der eigenen Kontrolle unterliegt) und starre „Ich-muss"-Regeln.
Die jeweilige Verzerrung zu erkennen, ist der erste Schritt der kognitiven Umstrukturierung in der KVT.
💡 Praktisches Beispiel
„Ich habe bei der Präsentation einen Fehler gemacht, ich bin inkompetent" — Übergeneralisierung kombiniert mit Schwarz-Weiß-Denken. Die kognitive Umstrukturierung fragt: Macht ein Fehler eine Person inkompetent? Welche Beweise gibt es? Wie würde eine ausgewogenere Sichtweise aussehen?
Setzen Sie dieses Wissen in die Praxis um
Ausgeglichener Geist bündelt die Werkzeuge, die Sie brauchen, um Angst im Alltag zu bewältigen.
Funktioniert direkt im Browser — nichts zu installieren.
Kostenlos starten