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Angst-Glossar

Angst bei Kindern

Angst bei Kindern ist sehr verbreitet — schätzungsweise 10-20 % der Kinder haben eine Angststörung. Anders als Erwachsene können Kinder häufig nicht erkennen und benennen, was sie als „Angst" fühlen — sie drücken sie durch körperliche Beschwerden (Bauch-, Kopfschmerzen), schwieriges Verhalten, Weinen, Schulverweigerung oder regressives Verhalten aus.

Häufige Angststörungen bei Kindern: Trennungsangst, spezifische Phobie, soziale Angst, GAS und Schulphobie. Unbehandelte kindliche Angst neigt dazu, fortzubestehen und die soziale, schulische und emotionale Entwicklung zu beeinträchtigen.

Die Behandlung sollte auch die Eltern einbeziehen — die manchmal unbeabsichtigt die Vermeidung verstärken (indem sie das Kind vor Situationen schützen, die Angst auslösen, was die Angst aufrechterhält). KVT für Kinder mit Elternkomponente ist die Erstlinienbehandlung.

💡 Praktisches Beispiel

Lara, 8 Jahre alt, hat montagmorgens häufig Bauchschmerzen, weint, wenn sie in der Schule abgegeben wird, und bittet häufig darum, zuhause bleiben zu dürfen. Die Eltern bemerken, dass es ihr in den Ferien vollkommen gut geht — das Muster deutet auf schulische Angst hin, nicht auf eine körperliche Erkrankung.

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